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EQUAL II - Teilprojekt: "Diversity Management in KMU - Produktivität durch Vielfalt" (im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft Kompetenz und Vielfalt - Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten, 2005-2007)
Projektleitung: Peter Schmidt
Kurzbeschreibung und Ziel: Dieses Teilprojekt unterstützt kleine und mittlere Unternehmen aus dem Kreis Unna in verschiedenen Schritten bei der Einführung von Diversity Management in ihren Unternehmen mit dem Ziel, das Personalrekrutierungsverhalten gegenüber MigrantInnen zu verändern.
Interessierte kleine und mittlere Betriebe aus dem Kreis Unna und der Umgebung (z.B. Dortmund) können sich ab sofort bis zum 31. März 2005 bei der BEA. Training & Seminare informieren. Ihr persönlicher Ansprechpartner ist Alexander Fritz (Projektkoordination) ist unter der Rufnummer ist 0 23 03/1 38 77 erreichbar.
HINWEIS: Eine aus dem EU-Europäischem Sozialfond und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderte kostenneutrale Projektteilnahme ist möglich!
Zielgruppe(n): Dieses Teilprojekt richtet sich in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen und deren Mtarbeiter/innen.
Projektbeschreibung: Diversity Management zielt darauf ab, die Vielfalt der Mitarbeiter als strategische Ressource für die Realisierung der Unternehmensergebnisse zu nutzen.
Diversity Management bezieht sich auf das Mosaik aller wahrnehmbaren und nicht wahrnehmbaren subjektiven Unterschiede von Menschen, die mit Ihrer Individualität in der Vielfalt die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen bereichern und damit Mehrwert stiften. Diversity Management hat die Aufgabe, diese Vielfalt gezielt wahrzunehmen, zu verstehen, wertzuschätzen und systematisch zu fördern. Der Ansatz des Diversity Management ist in Europa relativ neu. Einige Großunternehmen haben bereits mit der Einführung begonnen (z. B. Ford-Werke Köln, Lufthansa, Deutsche Bank).
Für die Mehrzahl der Betriebsinhaber und Unternehmensleistungen hierzulande ist Diversity Management ein neues Themenfeld, für das sie gar nicht oder nur unzureichend ausgebildet sind. Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen, der EU-Osterweiterung und Internationalisierungstendenzen kommt aber gerade auf Unternehmen und Organisationen ein großes Stück an Integrationsaufgaben zu. Dieses betrifft auch gerade kleine und mittlere Unternehmen. Dieses Teilprojekt soll dazu beitragen, Firmeninhaber und MitarbeiterInnen mit dem Konzept Diversity Management vertraut zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen, dieses Konzept in der eigenen Firma anzuwenden.
Das Konzept richtet sich dabei sowohl an BetriebsinhaberInnen und deren MitarbeiterInnen als auch an von Arbeitslosigkeit betroffenen MigrantInnen. Wie werden die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig innerhalb des Teilprojekts berücksichtigt? Beim Gender Mainstreaming dieses Teilprojektes geht es darum, die Bemühungen um das Vorantreiben der Chancengleichheit nicht auf die Durchführung von Sondermaßnahmen für Frauen zu beschränken, sondern zur Verwirklichung der Gleichberechtigung ausdrücklich sämtliche allgemeinen Konzepte und Maßnahmen dieses Teilprojektes einzuspannen, indem nämlich die etwaigen Auswirkungen auf die Situation der Frauen bzw. der Männer bereits in der Konzeptionsphase aktiv und erkennbar integriert werden. Dieser Prozess ist nicht nur auf die Konzeptionsphase beschränkt, sondern wird laufend berücksichtigt. Die Aufnahmen der geschlechtsspezifischen Ideen der Beteiligten erfolgt sowohl in Interviewform als auch in standardisierter Form. Zudem sind Gender Mainstreaming-Aspekte immer wieder Themen in Plenumsdiskussionen.
Die Maßnahmen zur Gleichstellung erfordern ein Konzept, das von der Anerkennung der weiblichen und der männlichen Identität sowie der Bereitschaft zu einer ausgewogenen Teilung der Verantwortung zwischen Frauen und Männern ausgehen muss. Gender Mainstreaming ist ein essentieller Bestandteil des Diversity Managements.
Dieses Teilprojekt ist in Modulen aufgebaut. Diese Konzeption wurde gewählt, um Erkenntnisse der jeweils vorhergehenden Module in die nachfolgenden einfließen zu lassen. Die Inhalte der einzelnen Module sind aus diesem Grund auch nur als grundlegend und vorläufig zu definieren. Sie bilden den Rahmen für die konzeptionelle Fortentwicklung der Projektarbeit:
Modul
I: Einführungsworkshop
Laufzeit: 01. Juli 2005 - 31. Dezember 2007
Gesamtkoordination: Equal-II Entwicklungspartnerschaft "Kompetenz und Vielfalt" Multikulturelles Forum Lünen e.V.
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