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Internationale Kompetenz in kleinen und mittleren Unternehmen im Kreis Unna Befragung
von Unternehmen im Kreis Unna zur Entwicklung
Ansprechpartner: Sven Jachmann
Projektbeschreibung: Gemeinsam mit den relevanten Akteuren der Region wird BEA. Training & Seminare in einem vom Land NRW und der Europäischen Union finanziertem Projekt eine Bedarfsanalyse durchführen, um die Unternehmen des Kreises Unna bei der Förderung und Entwicklung internationaler Kompetenzen zu unterstützen.
Betriebliche Modernisierung und
Internationalisierung setzen den Entwicklungsrahmen, innerhalb dessen sich
kleine und mittlere Unternehmen künftig bewegen werden. Mittelständische
Unternehmen werden künftig öfter als heute international agieren bei
·
den
Kunden-, Lieferantenbeziehungen
·
dem
Aufbau von internationalen Kooperationsnetzwerken
·
der
Erschließung von Marktsegmenten.
Nordrhein-Westfalen ist das
sechstgrößte Exportland der EU (Ministerpräsident Clement 1999). Export
meint dabei aber immer weniger das bloße außer-Landes-Schaffen von
Gütern. Kunden in aller Welt erwarten heute mehr denn je exportbegleitende
Dienstleistungen (z.B. maßgeschneiderte Dienstleistungspakete, zusätzliche
Serviceleistungen). Diese erfordern Fachkräfte, die mit internationalen Kunden
umgehen können.
Selbst kleine Unternehmen als
traditionelle Marktlokalisten werden künftig öfter internationaler Konkurrenz
ausgesetzt sein. Ausländische Anbieter werden ihre Produkte und
Dienstleistungen zunehmend auf heimischen Märkten offerieren. Internationale
Partnerschaften, Aufkäufe und Zusammenschlüsse mit ausländischen Unternehmen,
internationale Markauftritte, Technologietransfer, Produktrecherchen, Teilnahme
an Messen und Konferenzen u.a.m. erfordern internationale Kompetenzen.
Internationalisierung aktiv zu betreiben, heißt die Marktveränderungen nicht als Bedrohung aufzufassen, sondern Chancen zu suchen und zu nutzen, diese aktiv in die Unternehmensstrategie aufzunehmen und damit eine dynamische Entwicklung des Unternehmens umzusetzen.
Einen wichtigen Erfolgsfaktor bildet dabei die Qualifikation der Mitarbeiter. Anders als Großunternehmen können mittelständische Unternehmen i.d.R. keine aufwendigen Systeme zur Personalentwicklung betreiben. Trotzdem kann eine strategisch begriffene Personalentwicklung dazu beitragen, rechtzeitig internationale Kompetenz aufzubauen. Mittelständische Unternehmen sollten Maßnahmen ergreifen, um ihre internationale Kompetenz nicht dem Zufall zu überlassen.
Das Fehlen systematischer
Personalentwicklung muss sich dabei nicht unbedingt als ein Mangel erweisen. Der
Erfolg vieler kleiner und mittlerer Unternehmen beweist, dass ihre Mitarbeiter
nicht weniger qualifiziert sind. Es werden dabei eigene, z.T. sehr flexible Wege
der Personalentwicklung beschritten.
Hierzu gehört auch, sinnvolle
Angebote externer Partner zu nutzen. Es gilt das breite Angebot an
Dienstleistungen und Hilfen transparent zu machen und Unternehmen bei Ihrer
Personal und Organisationsentwicklung zu unterstützen, damit sie die passenden
Bausteine einer an den Zielen der Internationalisierung ausgerichteten
Unternehmensentwicklung nutzen können.
Projektziele:
Ablauf:
Laufzeit: 2 Jahre
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